Äpfel en
thalten mehr als 30 verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente und wichtige Vitamine. Mit 52 kcal pro 100 g sind sie als Zwischenmahlzeit ideal. Kleinere Äpfel sind vitaminreicher als grosse, und 70 % der Vitamine sitzen vor allem in der Schale. Ausserdem sitzen in der Schale wertvolle ungesättigte Fettsäuren, Magnesium und Eisen. nteressant sind auch die weiteren Inhaltstoffe des Apfels: Fruchtsäuren fungieren als biologische Zahnbürste;
Apfelsäure löst Harnsäure auf und ist somit ein natürliches Mittel gegen Rheuma oder Gicht. Auch aufgrund der enthaltenen “bioaktiven Substanzen” ist der Apfel so wertvoll für unsere Gesundheit. Farb- und Gerbstoffe (Phenolsäuren und Karotinoide) schützen vor Herz-und Kreislauferkrankungen. Zusätzlich zeichnet sich der Apfel durch einen hohen Ballaststoffanteil aus. Vor allem das lösliche Pektin, hilft den Cholesterinspiegel zu senken und kann auch gegen Darmkrebs vorbeugende Wirkung entfalten. Weil das Apfelpektin so quellfähig ist, regt es die Verdauung an und sorgt für ein anhaltendes Sättigungsgefühl. Mit seinem hohen Fruchtzuckergehalt ist der Apfel ein idealer Muntermacher. Für Kinder und Säuglinge ist ein geriebener Apfel ein altbewährtes Mittel gegen Durchfall.
Apfelsaft bremst das Vergessen. So der Titel eines Beitrags im Focus.
Zwei Gläser Apfelsaft am Tag können das Gehirn vor den Ablagerungen schützen, die den schleichenden Gedächtnisverlust von Alzheimer-Patienten verursachen.
Forscher der Universität von Massachusetts haben in einer Reihe von Labortests herausgefunden, dass die krankhafte Vergesslichkeit von Mäusen, denen sie Apfelsaft zu trinken gaben, langsamer fortschritt als die von Labortieren, die keinen Saft erhielten.
„Diese Ergebnisse sind ein weiterer Hinweis darauf, dass es einen Zusammenhang zwischen der Ernährung und genetischen Risikofaktoren für altersabhängige Neurodegeneration gibt“, sagt Studienleiter Thomas B. Shea. „Regelmäßiger Verzehr kann Hirne offenbar nicht nur unterstützen, optimal zu funktionieren, sondern auch den Ausbruch von Alzheimer hinauszögern.“
